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Aufruf zur Teilnahme an der Veranstaltung zum 60. Jahrestag der Ermordung Ernst ThälmannsVor 60 Jahren wurde der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands, Ernst Thälmann, nach über elfjähriger Einzelhaft ins KZ Buchenwald gebracht und dort am 18. August 1944 von SS-Schergen erschossen. Ernst Thälmann zu gedenken ist ein Gebot der Achtung vor einer großen Persönlichkeit der deutschen Arbeiterbewegung, zugleich der Würdigung aller Opfer des verbrecherischen Nazi-Regimes. Ein solches Gedenken ist auch eine Antwort darauf, dass, eine konsequente Auseinandersetzung mit der faschistischen Vergangenheit im Westen verdrängt wurde. Die offizielle Geschichtspolitik versucht den Arbeiterwiderstand gegen den deutschen Faschismus, namentlich den Kampf der Kommunisten, zu diskriminieren und aus dem Gedächtnis unseres Volkes zu löschen. Die systematische Verfälschung des Antifaschismus hat mit den Weg bereitet, dass Deutschland auf einen politisch und sozial reaktionären Kurs bis zum Wiederauftritt als Kriegsmacht gestoßen wurde. Die Restauration macht die gesellschaftlichen Zustände und politischen Kämpfe der Zeit, die mit dem Namen Ernst Thälmanns verbunden ist zu einem Erfahrungsfeld von historischer wie auch aktueller Bedeutung. Ernst Thälmann war Hafenarbeiter. Er kam aus einfachen Verhältnissen. Früh musste er sich den Lebensunterhalt durch einfache Hilfstätigkeiten verdienen. Er wurde mit den Widersprüchen der kapitalistischen Gesellschaft, dem grundsätzlichen Widerspruch zwischen Lohnarbeit und Kapital, konfrontiert. Deshalb organisierte er sich in der Gewerkschaft und der SPD. Von dieser trennte er sich einige Jahre später, da sie durch ihre Unterstützung der kaiserlichen Kriegspolitik die Interessen der Arbeiterklasse verraten hatte. Sein Weg verlief dann über die USPD und schließlich zur KPD, die nach der Novemberrevolution 1918/1919 gegründet wurde. Er war zunächst Vorsitzender des Hamburger Bezirks, unter seiner Leitung wurde der Hamburger Aufstand 1923 organisiert. 1925 wurde er Vorsitzender der KPD. Als KPD-Kandidat zur Reichspräsidentenwahl 1932 warnte er mit aller Entschiedenheit: "Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler und wer Hitler wählt, wählt den Krieg!" In der Zeit des Faschismus wurden aus politischen, rassischen, weltanschaulichen und religiösen Gründen sowie wegen ihres antifaschistischen Engagements viele Menschen verfolgt, eingesperrt und ermordet. Der Sozialdemokrat Rudolf Breitscheid, der Vorsitzende der Reichstagsfraktion der SPD, kam wenige Tage nach Thälmanns Tod im KZ Buchenwald um. Ernst Thälmann und die Kommunisten waren die entschiedensten Gegner des Faschismus und wurden daher auch am erbittersten von den Nazis verfolgt, gefoltert und ermordet, allein in seiner Heimatstadt Hamburg wurden rund 8000 Kommunistinnen und Kommunisten bis 1939 inhaftiert .
Aus Anlass des 60. Jahrestages der Ermordung von Ernst Thälmann laden wir ein zur Veranstaltung am 20.August 2004 um 19:00 Uhr, Einlass 18:30 UhrFelix-Dahn-Str.3 ( beim Schlump, U-Bahn Christuskirche )im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI)Kuratorium der Gedenkstätte Ernst Thälmann Uwe Scheer, Vors. des Kuratorium; Manfred Eger, stellv. Vors. des Kuratoriums; Ewald Stiefvater, Mitgl. des Vorstands des Kuratoriums; Heinz Stehr, Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP); Olaf Harms, Vors. DKP- Hamburg; Bettina Jürgensen, Vors. DKP- SH; Bernt Kamin, BR-Vors. Gesamt Hafenbetrieb Hamburg (GHB); Ich unterstütze diesen Aufruf: Name: evtl.: Beruf oder Funktion* ......................................................... *dient nur der Information Anschrift:.............................................................................. Ich unterstütze diese Veranstaltung mit einem finanziellen Beitrag von ......... Bankverbindungen: Postbank Hamburg Kto.: 1337 37-204 (BLZ 200 100 20) SEB - Bank Hamburg; Kto.: 1180 328 700 (BLZ 200 101 11) Unterzeichnete Aufruf bitte an:
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