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OLGA BENARIO - ein Leben für die RevolutionRegie Galip Iyitamir, BRD 2004, 92 Minuten Kinostart am 02. Dezember 2004 Die Geschichte Olga Benarios ist die ergreifende und aufwühlende Geschichte einer der mutigsten Frauen des 20. Jahrhundert. Ihr Leben wurde zu einem Epos von Liebe, Revolution, Verrat und Tod. In Brasilien ist Olga Benario sehr populär, hierzulande hingegen ist sie relativ unbekannt. Am 12. Februar 1908 wird Olga Benario in München als zweites Kind einer wohlhabenden, halb-jüdischen Familie geboren. Seit ihrem 15. Lebensjahr ist sie aktiv in der kommunistischen Bewegung. Sie ist tätig für die internationale Arbeiterbewegung in der Sowjetunion, in Frankreich und in Großbritannien. 1936 trifft sie Luiz Carlos Prestes, den "Ritter der Hoffnung", der zwischen 1925 und 1927 die von der Regierung verfolgte "Coluna Prestes" auf ihrem Marsch durch Brasilien angeführt hat. Aus der anfänglichen Zusammenarbeit wird eine Liebesbeziehung. An der Seite von Luiz Carlos Prestes ist Olga Benario an den revolutionären Aufständen in Brasilien beteiligt. Sie wird verhaftet und bald darauf nach Deutschland ausgeliefert. Nach einem dreijährigem KZ-Aufenthalt wird sie im April 1942 in der Gaskammer von Bernburg umgebracht. "Olga Benario - ein Leben für die Revolution" ist eine Semi-Dokumentation und das Erstlingswerk von Regisseur Galip Iyitamir. Die chronologisch aufbereitete Biografie Olga Benarios wird ergänzt durch historische Ton- und Bilddokumente, gegenwärtige Ansichten von Originalschauplätzen sowie nachgestellte Spielszenen. Weitere Infos unter www.neuevisionen.de |
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