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US-Kontrollsucht: Mein Feind - der Ausländer

Doppelstaat USA? Für Ausländer gibt es keine doppelte Natur des Staates. Für sie ist es ein Polizeistaat, ein riesiges Gefängnis, mit gläsernen Mauern - und gläsernen Insassen. Das sind sie:

Die US-Regierung will den Bau der virtuellen Mauer um das US-Territorium (Die virtuelle Grenze) noch dichter machen. Mit dem US-Visit-System werden von allen visumspflichtigen Ausländern, sofern sie keine maschinenlesbaren Ausweise mit biometrischen Daten mit sich führen, digitale Fotografien und Fingerabdrücke schon in den Vertretungen im Ausland abgenommen und bei der Einreise durch nochmalige Abnahme überprüft. Damit soll die Kontrolle über Ein- und Ausreise gewährleistet werden. Die Datenbank steht aber auch anderen Sicherheitsbehörden offen, so dass die Bewegung von Ausländern auch im Land besser überwacht werden kann. Nun will das Heimatschutzministerium zusätzlich auch passive RFID-Chips an den Landgrenzen für Personen zur Identifizierung einführen.

"Mein Feind - der Ausländer" ist ein wichtiger Programmpunkt, wenn man dauerhaft Kriege führt.

Später ist eine solche "Verchippung" auch für US-Bürger zu erwarten.

Schließlich führt man im Landesinneren einen sozialen Krieg und numerisch stellen die Beraubten eine weit überlegene Mehrheit dar, die es unter Kontrolle zu behalten geht.

Damit kann im Zweifel - man muß nur ausreichend Lesegeräte im Land bereitstellen - jeder Mensch jederzeit kontrollierbar, wer sich der Kontrolle entzieht, kann nur ein höchst verdächtiges Individuum sein: verhaften und ab damit!

Es gibt jedoch auch bereits Gegenmittel für dies amerikanische Krankheit, die gewiß auch bald nach Europa und in die BRD vordringen wird:

In Dokumenten angebrachte RFID-Chips könnten deren Inhaber aber auch vor unbemerkten Ablesen schützen, indem sie diese in eine mit Metall überzogene Hülle stecken, die die Radiowellen deflektiert. RFID-Chips lassen sich - beispielsweise mit RF-Dump - auch hacken, um so nicht nur die Daten ablesen, sondern auch manipulieren zu können.

telepolis 29.01.2005 (Rötzer): RFID-Chips für Ausländer www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19342/1.html Wäre das eine Freude, wenn auf einem Schlag zig Millionen "George W. Bush"-Identitäten allüberall in den Lesegeräten erschienen!

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