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DKP Online
Infos, Termine, Veranstaltungen DKP DARMSTADT-DIEBURG C/o Friedhelm Spatz; Flughafenstr. 1A; 64347 Griesheim Tel.: 06155-64998; FAX: 06155-65672 E-Mail: info@dkp-darmstadt.de URL: http://www.dkp-darmstadt.de
Gruppe Stadt
Mitgliederversammlung
Achtung!!!Neuer Wochentag!!!!!!!
Die nächste Mitgliederversammlung der Gruppe Stadt Darmstadt
findet statt:
Freitag, den 13. Oktober 2000
19.30 Uhr
Bürgerhaus Kranichstein, Grundstr. 10
in Darmstadt-Kranichstein, Seminarraum
Themen:
Aktuelle halbe Stunde - Jugoslawien nach der Wahl
Kommunalwahlen
Bericht von unserem Besuch bei der DKP Potsdam
Verschiedenes
Gäste sind vollkommen!
Kommunalwahl 2001
Einladung zur Wahlversammlung
PDS und DKP werden zu den Kommunalwahlen am 18. März 2001 mit
einer gemeinsamen, für Nichtmitglieder offenen Liste, in Darmstadt antreten.
Laut Kommunalwahlgesetz muß diese Liste auf einer
Mitgliederversammlung aufgestellt bzw. gewählt werden.
Deshalb möchten wir euch herzlich einladen zu unserer
Mitgliederversammlung zur Aufstellung der Kandidatenliste für
die Kommunalwahl 2001 in Darmstadt
Samstag, den 21. Oktober 2000
14.00 Uhr
Gaststätte "Altes Schalthaus", Rodensteinweg 2 in DA
Tagesordnung
Top 1 Eröffnung und Begrüßung; Wahl eines Versammlungsleiters und eines Schriftführers
Top 2 Kommunalwahl 2001 - kurzes Referat und Diskussion
Top 3 Aufstellung und Wahl des Wahlvorschlages der PDS-DKP/Offene Liste
Top 4 Verschiedenes
AK Kommunalpolitik
Verkehrspolitik
Die nächste Sitzung des Arbeitskreises Kommunalpolitik
beschäftigt sich mit einem weiteren Abschnitt unserer kommunalpolitischen Plattform: Verkehrspolitik in Darmstadt.
Dienstag, den 24. Oktober 2000
19.30 Uhr
Bürgerhaus Kranichstein, Grundstr. 10
in Darmstadt-Kranichstein, Seminarraum
Protestdemo bei Fritz Werner, Geisenheim
Keine Munitionsfabrik in die Türkei!!!
Ein Bündnis verschiedener Organisationen in Wiesbaden, Mainz und
Umgebung (bis jetzt: IG Medien Wiesbaden, AI-Ortsgruppe Wiesbaden, Flüchtlingsrat Wiesbaden, Flüchtlingsrat Mainz, Pax Christi Idstein, AKU Wiesbaden, Unterstützerkreis Familie Akyüz) plant am Samstag den 4. November 2000 eine Kundgebung an der Rüstungsfirma Fritz Werner in Geisenheim unter dem Motto:
Keine Munitionsfabrik, keine Waffen und Panzer in die Türkei
Keine Abschiebungen in den Folterstaat Türkei
Bleiberecht für Familie Akyüz
Die Genehmigung zur Auslieferung einer Munitionsfabrik in die
Türkei für die Firma Fritz Werner verstößt klar gegen von der Bundesregierung selbst getroffene Vereinbarungen, nämlich den Koalitionsvertrag von 1998 sowie die verabschiedeten Rüstungsexportrichtlinien vom Januar diesen Jahres.
Diese legen fest, dass bei Entscheidungen über Waffenlieferungen
die Menschenrechtssituation im jeweiligen Empfängerland beachtet werden muss.
Gerade vor wenigen Wochen erst, ist die Türkei vom Europäischen
Gerichtshof wegen Folter rechtskräftig verurteilt worden.
Kontakt:
Flüchtlingsrat Wiesbaden, Tel.: 0611/495249, e-mail:
fluechtlingsrat@naspa-online.de
Handelsblatt:
Kein hohes Ansehen für Unternehmer
Im folgenden dokumentieren wir Auszüge aus einem Artikel
"Mehrheit der Bundesbürger sieht Unternehmer als Ausbeuter", aus dem Handelsblatt vom 20.9.2000.
Die Unternehmer genießen in der deutschen Bevölkerung kein sehr
hohes Ansehen. Zwar sind sich die meisten Bürger der wirtschaftlichen Schlüsselrolle der Unternehmer bewusst. Die Mehrheit ist aber gleichzeitig der Meinung, dass diese ihre Mitarbeiter ausbeuten und wenig soziale Verantwortung beweisen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Forschungsinstitut für Ordnungspolitik (FiO), Köln, unter rund 1000 Bundesbürgern durchgeführt hat. (...)
So sind 75,4% der Befragten der Ansicht, dass die Unternehmer
die eigendliche Macht im Staat haben. Diese Meinung ist in den neuen Bundesländern besonders verbreitet: 88,3% der Ostdeutschen sind dieser Auffassung, unter den Westdeutschen glauben es "nur" 72,1%.
Zusätzlich getrübt wird das Unternehmerbild durch die
mehrheitliche Bewertung, dass die Unternehmer die Arbeitnehmer ausbeuten. Immerhin 58,8% der Befragten teilen diese Meinung. Auch sie ist in den neuen Bundesländern besonders verbreitet: 75,6% der Ostdeutschen teilen die Ausbeutungsthese, im Westen ist es mit 54,6 % aber ebenfalls noch eine Mehrheit. Das Antwortverhalten hängt auch vom Alter ab: Je jünger die Befragten sind, um so häufiger sehen sie die Unternehmer als Ausbeuter: Während 65,9% der 14- bis 24-Jährigen dieses Bild vom Unternehmer haben, sind es bei den über 60-Jährigen lediglich 51,9%.
Wenig Vertrauen haben die Bundesbürger offenbar auch in die
soziale Kompetenz der Unternehmer. Nur 45,8% der Befragten vertreten die Ansicht, dass Unternehmer bereit sind, soziale Verantwortung zu übernehmen. Die 14- bis 24-Jährigen glauben dies sogar nur zu 33,8%.
Die Mehrheit der Bundesbürger teilt zudem nicht die
Einschätzung, dass eine Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen zu zusätzlichen Arbeitsplätzen führe. Nur 41,6% glauben, dass die Unternehmen zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, wenn sich die Arbeitnehmer zur
Flexibilisierung etwa der Arbeitszeiten bereiterklären würden.
(...)
Hans-Willi Ohl, Darmstadt
Anna Seghers - zum 100. Geburtstag der Büchnerpreisträgerin von
1947
Der Vortrag beschäftigt sich mit Biografie und Werk der damals
(1947) schon weltberühmten Schriftstellerin, insbesondere mit den Jahren des Exils und der Nachkriegszeit
Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die Verleihung eines der
bedeutendsten deutschen Literaturpreise, des Büchnerpreises, im Jahre 1947 und die noch "gesamtdeutsch" geprägten Umstände der Auszeichnung.
Die Eintrittsgelder (10.-DM) der Benefizveranstaltung gehen in
voller Höhe an den Förderverein Büchnerhaus e.V.
Sonntag, 12. November 2000, 18 Uhr
Kunstgalerie Büchnerhaus
Weidstraße 9, 64560 Riedstadt
Kontakt: Förderverein Büchnerhaus e.V., Tel. 06158 - 4621
Aufruf
Ehrung von Karl und Rosa
Ein breites Spektrum von linken Organisationen und
Einzelpersonen hat gemeinsam zur jährlichen Liebknecht-Luxemburg-Ehrung aufgerufen. Im Rahmen dieser Ehrung werden am 14. Januar 2001 wieder Linke unterschiedlicher Strömungen friedlich gegen imperialistischen
Krieg, gegen Sozialabbau, gegen Nazis, Rassismus und
Nationalismus demonstrieren.
Auch die DKP Hessen will im Januar wieder mit einem Bus nach
Berlin fahren. Übernachtungsmöglichkeiten werden organisiert. Wer mitfahren will melde sich bitte beim Kreisvorstand.
Aufruf
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden vor 82 Jahren von der
Reaktion ermordet. Jährlich - unterbrochen nur in der Nazizeit zogen Menschen, die sich dem gesellschaftlichen Fortschritt verbunden fühlten, an ihren Gräbern vorbei.
Diese Tradition wurde auch nach 1990 nicht abgebrochen. Jene,
die zu Beginn der neunziger Jahre den Kampf um die Erhaltung des Lenindenkmals führten, organisierten ab 1992 vom Leninplatz aus die Demonstration zum Mahnmal in Friedrichsfelde. Diese Demonstration ergänzte das stille Gedenken und wurde ebenso wie die Kranzniederlegung am Landwehrkanal Bestandteil der jährlichen Ehrung.
Diese Ehrung, inzwischen größte linke Manifestation in
Deutschland, ist den Herrschenden ein Dorn im Auge. Es kam ihnen wohl zupass, dass ein gewisser Herr Staps zu Beginn dieses Jahres die Ehrung terroristisch bedrohte. So konnte sie am 9. Januar 2000 zunächst verboten werden. Dennoch fand eine Demonstration statt, hin zum Luxemburg-Denkmal am
Franz-Mehring-Platz. Am Wochenende des 15.01.2000 zogen dann
mehr als 100.000 Menschen am Mahnmal in Friedrichsfelde vorbei.
Die Einschüchterung misslang, und das wird so bleiben.
Auch am 14. Januar 2001 demonstrieren wir - Linke
unterschiedlicher Strömungen - friedlich im Rahmen der Ehrung gegen imperialistischen Krieg, gegen Sozialabbau, gegen Nazis, Rassismus und Nationalismus. Wir werden bekunden, dass wir uns dem Antifaschismus, der internationalen Solidarität und dem Humanismus auf besondere Weise verpflichtet fühlen.
Wir rufen zu einem breiten Bündnis auf.
Weiterer Bestandteil der jährlichen Ehrung in Berlin ist die
Demonstration am 15. Januar 2001 vom Olof-Palme-Platz zu den Denkmälern von Rosa und Karl am Landwehrkanal und am Neuen See.
Berlin, 23. August 2000
DKP Darmstadt, c/o F. Spatz; Flughafenstr. 1A, D-64347 Griesheim, BRD
phone: +49-6155-64998, fax: +49-6155-65672 eMail: info@dkp-darmstadt.de |
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