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DKP DARMSTADT-DIEBURG
C/o Friedhelm Spatz; Flughafenstr. 1A; 64347 Griesheim
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Gruppe Stadt
Mitgliederversammlung
Achtung!!!Neuer Wochentag!!!!!!!
Die nächste Mitgliederversammlung der Gruppe Stadt Darmstadt
findet statt:
Freitag, den 13. Oktober 2000
19.30 Uhr
Bürgerhaus Kranichstein, Grundstr. 10
in Darmstadt-Kranichstein, Seminarraum
Themen:
Aktuelle halbe Stunde - Jugoslawien nach der Wahl
Kommunalwahlen
Bericht von unserem Besuch bei der DKP Potsdam
Verschiedenes
Gäste sind vollkommen!
 
 
Kommunalwahl 2001
Einladung zur Wahlversammlung
PDS und DKP werden zu den Kommunalwahlen am 18. März 2001 mit
einer gemeinsamen, für Nichtmitglieder offenen Liste, in
Darmstadt antreten.
Laut Kommunalwahlgesetz muß diese Liste auf einer
Mitgliederversammlung aufgestellt bzw. gewählt werden.
Deshalb möchten wir euch herzlich einladen zu unserer
Mitgliederversammlung zur Aufstellung der Kandidatenliste für
die Kommunalwahl 2001 in Darmstadt
Samstag, den 21. Oktober 2000
14.00 Uhr
Gaststätte "Altes Schalthaus", Rodensteinweg 2 in DA
Tagesordnung
Top 1 Eröffnung und Begrüßung; Wahl eines Versammlungsleiters und eines Schriftführers
Top 2 Kommunalwahl 2001 - kurzes Referat und Diskussion
Top 3 Aufstellung und Wahl des Wahlvorschlages der PDS-DKP/Offene Liste
Top 4 Verschiedenes
 
AK Kommunalpolitik
Verkehrspolitik
Die nächste Sitzung des Arbeitskreises Kommunalpolitik
beschäftigt sich mit einem weiteren Abschnitt unserer
kommunalpolitischen Plattform: Verkehrspolitik in Darmstadt.
Dienstag, den 24. Oktober 2000
19.30 Uhr
Bürgerhaus Kranichstein, Grundstr. 10
in Darmstadt-Kranichstein, Seminarraum
 
 
Protestdemo bei Fritz Werner, Geisenheim
Keine Munitionsfabrik in die Türkei!!!
Ein Bündnis verschiedener Organisationen in Wiesbaden, Mainz und
Umgebung (bis jetzt: IG Medien Wiesbaden, AI-Ortsgruppe
Wiesbaden, Flüchtlingsrat Wiesbaden, Flüchtlingsrat Mainz, Pax
Christi Idstein, AKU Wiesbaden, Unterstützerkreis Familie Akyüz)
plant am Samstag den 4. November 2000 eine Kundgebung an der
Rüstungsfirma Fritz Werner in Geisenheim unter dem Motto:
Keine Munitionsfabrik, keine Waffen und Panzer in die Türkei
Keine Abschiebungen in den Folterstaat Türkei
Bleiberecht für Familie Akyüz
Die Genehmigung zur Auslieferung einer Munitionsfabrik in die
Türkei für die Firma Fritz Werner verstößt klar gegen von der
Bundesregierung selbst getroffene Vereinbarungen, nämlich den
Koalitionsvertrag von 1998 sowie die verabschiedeten
Rüstungsexportrichtlinien vom Januar diesen Jahres.
Diese legen fest, dass bei Entscheidungen über Waffenlieferungen
die Menschenrechtssituation im jeweiligen Empfängerland beachtet
werden muss.
Gerade vor wenigen Wochen erst, ist die Türkei vom Europäischen
Gerichtshof wegen Folter rechtskräftig verurteilt worden.
Kontakt:
Flüchtlingsrat Wiesbaden, Tel.: 0611/495249, e-mail:
fluechtlingsrat@naspa-online.de
 
 
Handelsblatt:
Kein hohes Ansehen für Unternehmer
Im folgenden dokumentieren wir Auszüge aus einem Artikel
"Mehrheit der Bundesbürger sieht Unternehmer als Ausbeuter", aus
dem Handelsblatt vom 20.9.2000.
Die Unternehmer genießen in der deutschen Bevölkerung kein sehr
hohes Ansehen. Zwar sind sich die meisten Bürger der
wirtschaftlichen Schlüsselrolle der Unternehmer bewusst. Die
Mehrheit ist aber gleichzeitig der Meinung, dass diese ihre
Mitarbeiter ausbeuten und
wenig soziale Verantwortung beweisen.
Das ist das Ergebnis einer
repräsentativen Umfrage, die das Forschungsinstitut für
Ordnungspolitik (FiO), Köln, unter rund 1000 Bundesbürgern
durchgeführt hat. (...)
So sind 75,4% der Befragten der Ansicht, dass die Unternehmer
die eigendliche Macht im Staat haben. Diese Meinung ist in den
neuen Bundesländern besonders verbreitet: 88,3% der Ostdeutschen
sind dieser Auffassung, unter den Westdeutschen glauben es "nur"
72,1%.
Zusätzlich getrübt wird das Unternehmerbild durch die
mehrheitliche Bewertung, dass die Unternehmer die Arbeitnehmer
ausbeuten. Immerhin 58,8% der Befragten teilen diese Meinung.
Auch sie ist in den neuen Bundesländern besonders verbreitet:
75,6% der Ostdeutschen teilen die Ausbeutungsthese, im Westen
ist es mit 54,6 % aber ebenfalls noch
eine Mehrheit. Das
Antwortverhalten hängt auch vom Alter ab: Je
jünger die Befragten sind, um so häufiger sehen sie die
Unternehmer als Ausbeuter: Während 65,9% der 14- bis 24-Jährigen
dieses Bild vom Unternehmer haben, sind es bei den über
60-Jährigen lediglich 51,9%.
Wenig Vertrauen haben die Bundesbürger offenbar auch in die
soziale Kompetenz der Unternehmer. Nur 45,8% der Befragten
vertreten die Ansicht, dass Unternehmer bereit sind, soziale
Verantwortung zu übernehmen. Die 14- bis 24-Jährigen glauben
dies sogar nur zu 33,8%.
Die Mehrheit der Bundesbürger teilt zudem nicht die
Einschätzung, dass eine Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen
zu zusätzlichen Arbeitsplätzen führe. Nur 41,6% glauben, dass
die Unternehmen zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, wenn sich
die Arbeitnehmer zur
Flexibilisierung etwa der Arbeitszeiten bereiterklären würden.
(...)
 
 
Hans-Willi Ohl, Darmstadt
Anna Seghers - zum 100. Geburtstag der Büchnerpreisträgerin von
1947
Der Vortrag beschäftigt sich mit Biografie und Werk der damals
(1947) schon
weltberühmten Schriftstellerin, insbesondere mit den Jahren des
Exils und der
Nachkriegszeit
Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die Verleihung eines der
bedeutendsten
deutschen Literaturpreise, des Büchnerpreises, im Jahre 1947 und
die noch
"gesamtdeutsch" geprägten Umstände der Auszeichnung.
Die Eintrittsgelder (10.-DM) der Benefizveranstaltung gehen in
voller Höhe an
den Förderverein Büchnerhaus e.V.
Sonntag, 12. November 2000, 18 Uhr
Kunstgalerie Büchnerhaus
Weidstraße 9, 64560 Riedstadt
Kontakt: Förderverein Büchnerhaus e.V., Tel. 06158 - 4621
 
 
Aufruf
Ehrung von Karl und Rosa
Ein breites Spektrum von linken Organisationen und
Einzelpersonen hat gemeinsam zur jährlichen
Liebknecht-Luxemburg-Ehrung aufgerufen. Im Rahmen dieser Ehrung
werden am 14. Januar 2001 wieder Linke unterschiedlicher
Strömungen friedlich gegen imperialistischen
Krieg, gegen Sozialabbau, gegen Nazis, Rassismus und
Nationalismus demonstrieren.
Auch die DKP Hessen will im Januar wieder mit einem Bus nach
Berlin fahren. Übernachtungsmöglichkeiten werden organisiert.
Wer mitfahren will melde sich bitte beim Kreisvorstand.
Aufruf
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden vor 82 Jahren von der
Reaktion ermordet. Jährlich - unterbrochen nur in der Nazizeit
zogen Menschen, die sich dem gesellschaftlichen Fortschritt
verbunden fühlten, an ihren Gräbern vorbei.
Diese Tradition wurde auch nach 1990 nicht abgebrochen. Jene,
die zu Beginn der neunziger Jahre den Kampf um die Erhaltung des
Lenindenkmals führten, organisierten ab 1992 vom Leninplatz aus
die Demonstration zum Mahnmal in Friedrichsfelde. Diese
Demonstration ergänzte das stille Gedenken und wurde ebenso wie
die Kranzniederlegung am Landwehrkanal
Bestandteil der jährlichen Ehrung.
Diese Ehrung, inzwischen größte linke Manifestation in
Deutschland, ist den Herrschenden ein Dorn im Auge. Es kam ihnen
wohl zupass, dass ein gewisser Herr Staps zu Beginn dieses
Jahres die Ehrung terroristisch bedrohte. So konnte sie am 9.
Januar 2000 zunächst verboten werden. Dennoch fand eine
Demonstration statt, hin zum Luxemburg-Denkmal am
Franz-Mehring-Platz. Am Wochenende des 15.01.2000 zogen dann
mehr als 100.000 Menschen am Mahnmal in Friedrichsfelde vorbei.
Die Einschüchterung misslang, und das wird so bleiben.
Auch am 14. Januar 2001 demonstrieren wir - Linke
unterschiedlicher Strömungen - friedlich im Rahmen der Ehrung
gegen imperialistischen Krieg, gegen Sozialabbau, gegen Nazis,
Rassismus und Nationalismus. Wir  werden bekunden, dass wir uns
dem Antifaschismus, der internationalen Solidarität und dem
Humanismus auf besondere Weise verpflichtet fühlen.
Wir rufen zu einem breiten Bündnis auf.
Weiterer Bestandteil der jährlichen Ehrung in Berlin ist die
Demonstration am 15. Januar 2001 vom Olof-Palme-Platz zu den
Denkmälern von Rosa und Karl am Landwehrkanal und am Neuen See.
Berlin, 23. August 2000
 
 
 
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