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DKP Online
Infos, Termine, Veranstaltungen DKP DARMSTADT-DIEBURG
LinksTreff Georg Fröba
Landgraf-Philipps-Anlage 32; 64283 Darmstadt
Tel.: 06151-78 84 07
FAX: 06151-78 84 06
E-Mail: info@dkp-darmstadt.de
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Roter Bildungsurlaub 2007 in der Otto-Huber-Hütte am Ammersee
Roter Oktober im bayrischen Juni Unser diesjähriger Roter Bildungsurlaub findet vom 07. Bis 10. Juni 2007 in der Otto-Huber-Hütte am Ammersee bei München statt.
Die Otto-Huber-Hütte wurde 1946 - 1947 von Widerstandskämpfern gegen den Faschismus und von Verfolgten des Naziregimes errichtet. Der Platz am Ostufer des Ammersee war schon vor 1933 Treffpunkt Jugendlicher aus Arbeitersportvereinen, Gewerkschaften, sozialistischen oder kommunistischen Jugendverbänden.
Wir haben neben vielen gemeinsamen Freizeitaktivitäten noch folgende Programmpunkte vorgesehen:
Fahrt ins ehemalige KZ Dachau / Führung und Diskussion
Alternativer Stadtrundgang in München
Diskussionsrunde zum 90. Jahrestag der Oktoberrevolution.
Wir kochen selber, Unterbringung im Matratzenlager oder im Zelt.
Kosten (für Übernachtung, Verpflegung, Spritgeld):
Für Normalverdiener: 85 Euro
Ermäßigt für Schüler, Erwerbslose: 55 Euro
Kinder bis 12 Jahre kostenlos.
Verbindliche Anmeldung bei:
Rainer Keil 06151-71 39 96 oder unter info@dkp-darmstadt.de
Der Teilnehmerbeitrag ist bei Anmeldung zu entrichten.
Gruppe Darmstadt - Bergstraße
Mitgliederversammlung Die nächste Mitgliederversammlung der Gruppe Darmstadt - Bergstraße
findet statt:
Dienstag, den 24. April 2007
19.30 Uhr
LinksTreff Georg Fröba
Landgraf-Philipps-Anlage 32 (direkt neben dem DGB-Haus) Themen:
Aktuelle halbe Stunde / Berichte
UZ-Pressefest
Roter Bildungsurlaub 2007
Verschiedenes
Gäste sind willkommen!
Aufruf zum Ostermarsch 2007 in Frankfurt am Main
Kriege beenden statt Kriege vorbereiten
Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr
Die Welt steht in diesem Jahr mehr als zuvor am Abgrund eskalierender Kriege und Kriegsvorbereitungen.
Millionen Iraker sind kriegsbedingt Flüchtlinge im eigenen Land und in Nachbarländern.
Hunderttausende Iraker wurden seit der US-Invasion getötet, zehntausende US-Soldaten
körperlich und geistig versehrt, tausende US-Soldaten getötet.
In Afghanistan entwickelt sich unter der US-geführten Besatzung ein offener Krieg - und die
Bundeswehr ist mit dabei.
Der andauernde Konflikt im Nahen Osten wird vor allem dadurch geschürt, dass den
Palästinensern die Unterstützung für einen lebensfähigen Staat verweigert wird. Dieses
selbstverständliche Recht darf nicht nur Israel für sich in Anspruch nehmen.
Ein Krieg gegen den Iran wird von der US-Regierung vorbereitet, wobei auch der Einsatz
atomarer Waffen nicht ausgeschlossen wird.
"Antiterrorkrieg" und " Interventionen" sind heute offensichtliche Vorwände zur völkerrechtswidrigen Sicherung von Rohstoffen und Energieressourcen.
In Deutschland werden wir mit zunehmender Militarisierung konfrontiert:
Mit Anti-Terror-Hysterie werden immer mehr demokratische Grundrechte ausgehebelt.
Ein verfassungswidriger Umbau der Bundeswehr zu einer weltweit einsetzbaren Interventionsarmee wird per "Weißbuch" festgeschrieben.
Die EU-Militarisierung durch eine zentrale Rüstungsagentur und Battlegroups (Schlachtgruppen) wird trotz des gescheiterten EU-Verfassungsprozesses mit Unterstützung der Bundesregierung vorangetrieben.
Wir fordern:
die Einstellung jeglicher Unterstützung des US-Krieges im Irak - keine logistische Unterstützung von deutschem Boden.
den Abzug aller deutschen Truppen aus Auslandseinsätzen - keine Tornados für
Kriegseinsätze in Afghanistan
Initiativen für Verhandlungen ohne Vorbedingungen im Nahen und Mittleren Osten - keine
Kriegsdrohungen und keine Kriegspropaganda gegen den Iran
den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und den Verzicht auf atomare Teilhabe - als
deutschen Beitrag für eine atomwaffenfreie Welt
Stopp aller neuen Rüstungsprogramme und Kriegsplanungen in Deutschland und der EU
Wir fordern eine neue Politik basierend auf Gerechtigkeit, Solidarität, Armutsbekämpfung und nachhaltigen Umgang mit der Natur. Durch Abrüstung können dafür die notwendigen staatlichen Mittel bereitgestellt werden. Spart endlich an der Rüstung!
Fahrraddemo nach Frankfurt
Wie in den vergangenen Jahren beteiligt sich Darmstadt mit einer Fahrraddemo zur Abschlusskundgebung auf dem Frankfurter Römer.
Abfahrt ist am Ostermontag, 9. April, um 10:30 Uhr auf dem Luisenplatz. Hinfahrt über die B3 Arheilgen, Wixhausen, Egelsbach, Langen, Dreieich, Neu-Isenburg. Rückfahrt nach der Kundgebung in Gruppen oder mit der S-Bahn.
15. April 2007
62. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald
Die Nazis verhetzen wie eh und je die Menschen und stacheln zu Fremdenfeindlichkeit an. Sie bestreiten den Massenmord an Juden, Sinti und Roma, also die systematische Vernichtung von Millionen Menschen in den Konzentrationslagern der deutschen Faschisten. Dafür darf es kein "Verständnis" aber auch keine Presse- und Meinungsfreiheit geben. Solche menschenverachtende Politik muss geächtet werden.
Doch längst treten die Nazis damit nicht mehr nur in den Hinterzimmern dubioser Kneipen oder auf privatem Gelände von Ewiggestrigen auf. Ihre öffentlichen Aktionen und Versammlungen sowohl im Westen als auch im Osten Deutschlands sorgen für Aufmerksamkeit und Anziehung bis in die "Mitte" der Gesellschaft. Wie ihre Vorbilder aus der NSDAP, SS und SA sowie den anderen Nazi-Organisationen sind sie antisemitisch, rassistisch und antidemokratisch. Als "Vehikel" zu den Köpfen der Menschen schüren sie den Hass gegenüber Ausländern.
Im Protest und Widerstand gegen die Nazis müssen sich alle zusammenfinden, die Deutschland demokratisch, weltoffen, multikulturell und solidarisch gestalten wollen. Hierauf orientiert das im "Schwur von Buchenwald" formulierte Vermächtnis der politischen Häftlinge des KZ Buchenwald nach ihrer Selbstbefreiung am 11. April 1945: "Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel." Dabei ist auch heute noch klar wie
damals: Soll diese Welt wirklich neu sein, so darf sie nicht rassistisch, nicht antisemitisch, nicht militaristisch sein.
Der "Schwur von Buchenwald" bleibt zeitloser Ansporn zu antifaschistischer Wachsamkeit und Aufruf zu solidarischem Engagement. Das Auftreten der Nazis muss und kann gemeinsam verhindert werden.
Wegschauen ist feige und falsch - offensiv und deutlich hörbar widersprechen und keine falschen Zugeständnisse machen, das ist mutig und richtig. Alle sind aufgerufen, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz oder in Vereinen und Gruppen hierzu einen Beitrag zu leisten. Das Verbot der NPD und aller faschistischer Organisationen ist dringend geboten und längst überfällig!
Busfahrt nach Buchenwald 9.00 Uhr ab DGB-Haus Frankfurt am Main
Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77
Veranstalter: DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main
Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/Freundeskreis e.V.
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA)
Anmeldung:
DGB Region Frankfurt-Rhein-Main, (069/273005/59/74)
VVN-BdA, (069/5970524 oder 06195/900846)
Teilnahmebeitrag: 10 Euro für Menschen mit festem Einkommen, 5 Euro für Auszubildende, SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose und SeniorInnen.
Der Teilnahmebeitrag wird im Bus eingesammelt.
etwa 17.00 Uhr Rückfahrt nach Frankfurt
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