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DKP Online Infos, Termine, Veranstaltungen DKP DARMSTADT-DIEBURG
LinksTreff Georg Fröba
Landgraf-Philipps-Anlage 32; 64283 Darmstadt
Tel.: 06151-78 84 07
FAX: 06151-78 84 06
E-Mail: info@dkp-darmstadt.de
URL: http://www.dkp-darmstadt.de
Solidarität mit Telekom-Beschäftigten
Das geht uns alle an! Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
die Mitglieder der DKP stehen solidarisch an Eurer Seite in Eurem Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung und Arbeitszeitverlängerung.
Seit Mitte der 90-er Jahre, sind -zigtausende Arbeitsplätze von der Telekom abgebaut worden. Die Arbeitsbedingungen der verbliebenen Kolleginnen und Kollegen haben sich durch diese Arbeitsverdichtung enorm verschärft.
Für den Profit der Aktionäre sind weitere rigide Verschlechterungen auf Euren Rücken vorgesehen - Damit die Aktien steigen, müssen Arbeitsplätze fallen.
Diese Kampfansage erfordert eine konsequente Antwort - wie die Eure!
Die geplante Arbeitsplatzverlagerung in Service-Gesellschaften muss verhindert werden.
Arbeitszeitverlängerung und Lohnkürzungen, ob um 12%, um 1,2% oder um 0,12%, müssen verhindert werden! Die im Tarifvertrag von 2004 für mehrere Bereiche ausgehandelte Arbeitszeit von 34 Wochenstunden war mit einer effektiven Lohnkürzung von 6,5% verbunden - Die Arbeitszeit darf jetzt nicht wieder auf 38 Stunden (PLUS) erhöht werden!
Eine solche Arbeitgeberforderung ist eine Kampfansage an Euch, die Beschäftigten. Mit Eurem Streik und der heutigen Demo erteilt Ihr hierauf Eure konsequente Antwort.
Die DKP hat sich von Beginn an gegen die Privatisierung öffentlicher Betriebe gewandt. Eine Entwicklung wie die heutige war abzusehen. Die Forderung nach einer 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich auf der Basis der Löhne von 2004 plus 10% Inflationsausgleich; Aufstockung der Ausbildungsplätze von 4.000 auf 15.000 bzw. auf 10% der Beschäftigtenzahl ist sinnvoll und notwendig!
Das geht uns alle an!
Mit der Zerschlagung der sozialen Sicherungssysteme, Rente ab 67 und Hartz IV wird eine Umverteilung von unten nach oben in unvorstellbarem Ausmaß betrieben.
Gemeinsame Abwehr dieser Angriffe von Kapital und Kabinett ist dringend notwendig! Wir sind dazu bereit!
Wir wünschen Euch in Eurem Kampf Kraft, Durchhaltevermögen und Erfolg!
Wir stehen solidarisch an Eurer Seite.
DKP Darmstadt-Dieburg
Gruppe Darmstadt - Bergstraße
Mitgliederversammlung Die nächste Mitgliederversammlung der Gruppe Darmstadt - Bergstraße
findet statt:
Dienstag, den 26. Juni 2007
19.30 Uhr LinksTreff Georg Fröba
Landgraf-Philipps-Anlage 32 (direkt neben dem DGB-Haus)
Themen:
Aktuelle halbe Stunde
Berichte vom Pressefest / G8-Gipfel
Telekom-Streik
Landtagswahlen
Verschiedenes
Gäste sind willkommen!
Heiligendamm
DKP mobilisiert zum Anti-G8-Protest Die DKP protestiert erneut gegen die durchsichtigen Versuche des Innenministers Schäuble, der Geheimdienste und Teilen der Polizei, den Protest zu kriminalisieren und zu unterdrücken. Es spricht für sich, wenn Bundeskanzlerin Merkel Herrn Putin auffordert, Demonstrationen für Regierungsgegner in Russland zuzulassen - und wenn zur gleichen Zeit in Heiligendamm demonstrationsfreie Zonen geschaffen werden und die Gegner des G8-Treffens mit polizeilicher und Geheimdienstmaßnahmen diskriminiert werden. Die Aktivistinnen und Aktivisten der Bewegung wird es nicht davon abhalten, einen Beitrag zu einer Großdemonstration und zu den anderen Aktivitäten des Anti-Gipfels zu leisten. Der Versuch ist durchsichtig, andere Teile der Bevölkerung aus der Region mit Polizeimaßnahmen und Veröffentlichungen zu verunsichern und vom Protest abzuhalten. Die DKP wird ihren Beitrag dazu leisten, dass der politische Protest unüberhörbar deutlich macht, dass große Teile der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland nicht einverstanden sind mit dieser Weltordnung.
Kriege und Besatzungen, auch unter Beteiligung der Bundeswehr, werden von der Mehrheit abgelehnt.
Die Ungerechtigkeiten der herrschenden Weltordnung sind offensichtlich. Eine Mehrheit der Bevölkerung findet, dass es auch in der Bundesrepublik Deutschland ungerecht zugeht.
Eine Mehrheit der Bevölkerung traut dieser Regierung keine konstruktiven Lösungen zu. Dies gilt sicherlich auch für eine durch nichts legitimierte G8-Veranstaltung einer Art selbst ernannter Weltregierung, die sich anmaßt, Entscheidungen zu treffen, die Hunderte von Millionen Menschen direkt betreffen.
Die DKP wird sich an den Aktionen des Protestes gegen das G8-Treffen in Heiligendamm und Rostock beteiligen. Der Parteivorstand und der Vorsitzende der DKP, Heinz Stehr, haben den zentralen Aufruf des Bündnisses zur Demonstration und zu weiteren Aktionen im Rahmen des Anti-G8-Gipfels mit unterzeichnet. Die DKP wird am Sonntag, 3. Juni, in der Zeit von 11.00 bis 13.00 Uhr im Rostocker Freizeitzentrum, Kuphalstraße 77, 18069 Rostock, eine Veranstaltung durchführen. Sie hat das Thema"Alternativen zu dieser imperialistischen Weltordnung - Sozialismusvorstellungen im 21. Jahrhundert!"
Im Podium werden sitzen
Heinz Stehr, Vorsitzender der DKP, Sahra Wagenknecht, Mitglied des Europäischen Parlaments und der Kommunistischen Plattform der Linkspartei.PDS, Bernd Kamin, Betriebsratsvorsitzender Gesamthafenarbeiter Hamburg, sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener kommunistischer Parteien aus EU-Europa, die sich an den Protesten beteiligen.
Zurzeit mobilisieren die Mitglieder der DKP mit Flugblättern, in denen 8 Gründe zur Notwendigkeit des Protestes genannt werden. Sie werden vor allem vor Betrieben, Berufsschulen, Schulen und Hochschulen verteilt.
Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sondern nötig. Aus der Sicht der DKP bleibt es dabei: Sozial is' muss!
Hindenburg - Nachtrag zur gescheiterten Umbenennung
Nachhilfe für den Stadtarchivar Die beiden Stadtverordneten der Linksfraktion in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung, Karl-Heinz Böck und Rainer Keil, führten in einer Pressemitteilung folgendes aus:
Im Rahmen des Internationalen Museumstags hielt der emeritierte Professor für Neuere und Neueste Geschichte der TUD, Herr Martin Vogt, einen Vortrag im Haus der Geschichte. Titel: "Hindenburg - Kaiserlicher Feldmarschall und Republik".
Professor Vogts Beitrag widmete sich vornehmlich Hindenburgs Wirken als Reichspräsident der Weimarer Republik (1925 - 1934).
Vogt resümierte in seinem Vortrag, dass Hindenburg - preußischer Militarist, ostpreußischer Landjunker und eingefleischter Monarchist - ein ausgewiesener Antidemokrat war. Für Professor Vogt trägt Hindenburg eindeutig "Mitverantwortung für den Untergang der Republik".
Vogts wissenschaftliches Fazit konterkariert unzweideutig die Bemühungen des Darmstädter Stadtarchivars Dr. Peter Engels.
Die Bürgerinnen und Bürger Darmstadts dürften sich noch gut an die im Frühjahr von Dezernent Klaus Feuchtinger zu verantwortende und von Archivar Engels verfasste "Bürgerinformations"-Broschüre zur Umbenennung der Hindenburgstrasse erinnern. In dieser Broschüre attestierte Dr. Engels Hindenburg, dass er "immer loyal zur (Weimarer) Republik" gestanden habe. Damit stellte Engels Hindenburg für dessen antirepublikanische und antidemokratische Einstellung einen nachträglichen "Persilschein" aus.
Kein Wunder, dass der zuständige Dezernent Feuchtinger keinen neuen "Historikerstreit" um die Person Hindenburg heraufbeschwören wollte. Feuchtinger dürfte wohl klar gewesen sein, dass das historische Resümee des Stadtarchivars kaum einer wissenschaftlichen Prüfung standgehalten hätte.
Die Stadtverordnetenfraktion "Die Linke" hofft, dass Dr. Peter Engels die wissenschaftliche Nachhilfe seines Kollegen aufarbeitet und verinnerlicht.
Für die selbsternannte Wissenschaftsstadt Darmstadt bleibt der Name Hindenburg im Straßenbild ein Schandfleck und der amtierende Stadtarchivar ein Apologet im Historikergewand.
Auf nach Venezuela!
Weltfestspiel-Geburtstag und Revolution besuchen! Der 60. Geburtstag der Weltfestspiele (Infos unten) wird im August diesen Jahres in Caracas, Venezuela gefeiert. 2.500 Gäste werden erwartet. Neben Jugendlichen aus aller Welt sind auch die Veteranen der Weltfestspiele herzlich eingeladen. Es wird aber nicht nur gefeiert. Schließlich überzieht der Imperialismus den Planenten nach wie vor mit Krieg und Elend. So wird es verschiedene Diskussionsforen geben, in denen man sich über andere Ländern informieren und über Kämpfe austauschen kann. Geplant ist in diesem Rahmen auch das 1. Internationale Vorbereitungstreffen für die 17. Weltfestspiele. Diese sollen 2009 stattfinden, als ausrichtet angeboten haben sich Jugendorganisationen aus Indien.
Die SDAJ will sich diesen Geburtstag natürlich nicht entgehen lassen. Deshalb organisieren wir vom 21. bis 31. August 2007 eine Reise nach Venezuela. Wir bleiben aber extra etwas länger um die bolivarianische Revolution kennen zu lernen. Wir wollen mit den Menschen sprechen und diskutieren, die die Träger dieser Revolution sind.
Mit der kommunistischen Jugend Venezuelas (JCV) organisieren wir eine Rundreise, bei der wir Land und Leute aber eben auch ihr Leben und ihre Kämpfe kennen lernen wollen.
Geplant sind Gespräche mit den GenossInnen der JCV und PCV, den Massenorganisationen und der anderen Parteien, sowie mit Gewerkschaftsvertretern und SchülerInnen. Wir wollen Missionen, Fabriken, Kooperativen und Jugendzentren besuchen. Natürlich stehen auch Sehenswürdigkeiten und die Schauplätze der Kämpfe auf dem Programm.
Kosten wird die Reise 1300,- Euro für Flug, Unterbringung und Verpflegung. Wer also Interesse bekommen hat mitzufahren, der meldet sich einfach bei der SDAJ. Falls ihr Menschen kennt, die es auch interessieren könnte, leitet diese Info doch bitte weiter. Anmeldeschluss ist der 1. Juli. Die Reisekosten müssen bis zum 15. Juli beim Reisebüro eingegangen sein.
Kontakt: SDAJ Bundesvorstand, Hoffnungstraße 18, 45127 Essen;
Tel: 0201/230633
Fax: 0201/230693
Mail: sdaj_international@gmx.de http://www.sdaj-online.de/viva-venezuela/
Kleine Geschichte der Weltfestspiele Als sich im Sommer 1947 in Prag 17.000 Jugendliche trafen um die ersten Weltfestspiele zu feiern, da war ihnen sicherlich nicht klar welche Tradition sie damit starten. 2 Jahre nachdem der imperialistische Weltkrieg Tod und Elend gebracht hatte - in Prag waren die folgen des faschistischen Terrors noch überall sichtbar - war es vor allem die Jugend, die den Kampf für eine friedliche und solidarische Welt aufgenommen hatte. Nie wieder sollte der Imperialismus die Chance haben die Völker gegeneinander zu hetzen. Zusammen mit dem Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ) entwickelte sich aus diesem Ansatz eine Tradition, die in den letzten 60 Jahren hunderttausende Jugendliche zusammengeführt hat und damit zum größten politischen Jugendtreffen der Welt geworden ist. Viele Generationen konnten die Chance nutzen, anderen Länder kennen zu lernen, vor allem aber mit Jugendliche aus allen Kontinenten zu diskutieren und gemeinsame Aufgaben zu beschließen. Jugendliche aus der Bundesrepublik hatten es dabei nicht immer einfach. 1951, gerade war die FDJ im Westen verboten worden, mussten sich die Teilnehmer ihre Einreise nach Berlin erkämpfen. Sie schwammen durch die Elbe oder gingen illegal über die grüne Grenze. Angekommen in der DDR wurden sie freundlich empfangen und konnten gemeinsam mit 26.000 Jugendlichen die 3. Weltfestspiele begehen.
Nach ihrer Gründung 1968 war die SDAJ immer vorn mit dabei, wenn es um die Weltfestspiele ging. Dabei wurde immer versucht ein möglichst breites Bündnis zu schaffen um Jugendlichen aus allen Bereichen die Teilnahme zu ermöglichen.
Nach den 13. Weltfestspielen 1989 in Korea begann auch für den WBDJ und die Weltfestspielbewegung eine schwere Zeit. Erst 1997 konnte die Tradition fortgesetzt werden. Das sozialistische Cuba lud zu den 14. Weltfestspielen ein. Über Algerien 2001 ging es in die Hauptstadt Venezuelas Caracas. Dort trafen sich 17.000 Jugendliche zum Diskutieren, Feiern und natürlich um das revolutionäre Venezuela kennen zu lernen. Mit darunter waren 200 Jugendliche aus Deutschland, junge Gewerkschafter, SDAJler und viele mehr.
Presseerklärung
NPD-Veranstaltung am 05.05.2007 in Darmstadt Am 05. Mai haben sich Neo-Faschisten um den NPD-Kreisvorsitzenden Wolf-Jürgen Zeuner in der Darmstädter Gaststätte "Alt-Bessungen" getroffen. Neben den bekannten NPD-Mitgliedern aus der Stadt und dem Umland war es für uns aber interessanter zu erfahren, wer ansonsten noch an dem Treffen teilgenommen hat. Zeuner hat sich junge Kameradschaftler zum Schutz seiner Veranstaltung nach Darmstadt geholt, die in Autos und
auf der Straße in kleinen Gruppen oder alleine unterwegs waren. Das hat uns neue Erkenntnisse gebracht, aber auch alte Vermutungen bestätigt: zum einen hat Zeuner wohl große Angst, in Darmstadt ohne den Schutz militanter Faschisten eine Veranstaltung durchzuführen. Zum anderen zeigen die alten und neuen Gesichter und die dazugehörigen Nummernschilder ihrer Autos, wo sein Saalschutz herkommt. Das zeigt wieder mal, dass die NPD unter dem Deckmantel der Legalität politisch und praktisch mit organisierten und
unorganisierten Faschisten außerhalb der Partei zusammen arbeitet. Die Veranstaltung am Samstag hat uns in jedem Fall neue Einblicke in die Vernetzungen und Strukturen der NPD und ihres Umfeldes gegeben - wichtig auch im Hinblick auf die geplante bundesweite NPD-Demo am 07. Juli in Frankfurt/Main. Interessant ist auch der gewählte Ort des Nazitreffens: Die Kneipe "Alt-Bessungen" ist nach Angaben des Pächters/Wirtes Heiner
Göbel schon seit längerer Zeit Treffpunkt für die NPD. Wir werden Treffpunkte für Faschisten in Darmstadt nicht dulden und fordern Herrn Göbel auf, die Zusammenarbeit mit Zeuner und seinen Leuten sofort und öffentlich zu beenden.
Die Brauerei "Darmstädter" wird von uns in einem Brief über das Treiben in der von ihr belieferten Gaststätte informiert und wir hoffen, dass die Verantwortlichen die richtigen Schlüsse daraus ziehen.
Anti-Nazi-Koordination (ANK) Darmstadt
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