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DKP Online Infos, Termine, Veranstaltungen DKP DARMSTADT-DIEBURG LinksTreff Georg Fröba; Landgraf-Philipps-Anlage 32; 64289 Darmstadt Tel.: 06151-78 84 07; FAX: 06151-78 84 06 E-Mail: info@dkp-darmstadt.de URL: http://www.dkp-darmstadt.de
Aufruf Gießen bleibt Nazifrei! – Neonaziaufmarsch blockieren Am 16. Juli 2011 will die hessische NPD gemeinsam mit den Jungen Nationaldemokraten (JN), unterstützt von „Freien Kräften“, eine Demonstration unter dem Motto „Das System ist am Ende – Wir sind die Wende“ in Gießen durchführen. Wir werden uns diesem Aufmarsch mit Massenblockaden entgegenstellen. Erfolglos versucht die NPD seit mehreren Jahren in Gießen Fuß zu fassen. Mit der Organisation der Demonstration in Kooperation mit den „Freien Kräften“ zielt die NPD darauf ab, lokale Strukturen zu stärken und zu reorganisieren. Allein das Gelingen der Demonstration wäre bereits ein großer Erfolg für die NPD. Ihr letzter großer Aufmarschversuch, parallel zu einem unter massivem Polizeischutz abgehaltenen Landesparteitag in Gießen, liegt rund 40 Jahre zurück und wurde im Oktober 1971 von couragierten GießenerInnen verhindert. Seither gelang es keiner Neonazigruppierung ungestört Veranstaltungen im Gießener Stadtgebiet abzuhalten. Welche Folgen hingegen das Gelingen einer Neonazidemonstration haben kann, zeigt das Beispiel Wetzlar: Nachdem dort im Oktober 2008 rund 350 Neonazis nahezu ungehindert marschieren konnten, folgte eine massive Stärkung der rechten Szene in und um Wetzlar. Einige junge TeilnehmerInnen, die auf dieser Demonstration erstmals offen in Erscheinung traten, verübten schließlich im März 2010 einen Brandaschlag auf das Haus eines Pastoralreferenten, der sich im Wetzlarer ‚Bündnis gegen Nazis‘ engagiert. Wie es in anderen Städten vorgemacht wurde, wollen wir auch in Gießen gemeinsam den Raum des symbolischen Einspruchs verlassen und den Protest gegen den Neonaziaufmarsch in breiten Massenblockaden auf die Straße tragen. Dass sich mit solchen Massenblockaden effektiv rechte Aufmärsche verhindern lassen, haben mehrere tausend Menschen in Friedberg und jüngst in Dresden gezeigt. Die erfolgreiche Verhinderung erfordert einen Rückgriff auf Mittel des zivilen Ungehorsams und die Beteiligung vieler couragierter Menschen. Wir rufen daher alle Gießenerinnen und Gießener sowie andere engagierte Menschen dazu auf, sich an den gewaltfreien Blockaden in Gießen zu beteiligen, um den Neonazis zu zeigen, dass ihre Sichtweisen weit außerhalb des tolerierbaren Meinungsspektrums liegen. Solidarisch erklären wir uns mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Neonaziaufmarsch zu verhindern, so auch mit dem Bündnis „Gießen bleibt bunt“. Wir streben ein breites Bündnis an, das von vielen Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen getragen wird. Konsens des Bündnisses Gießen bleibt Nazifrei: Bus aus Darmstadt Aus Südhessen wird ein Bus aus Darmstadt und den verschiedenen Kreisen organisiert. Uhrzeiten, Treffpunkte und Anmeldemodalitäten werden noch bekannt gegeben. Meldet euch bei Interesse beim Kreisvorstand.
Gruppe Darmstadt - Bergstraße Mitgliederversammlung
Die nächste Mitgliederversammlung der Gruppe Darmstadt - Bergstraße findet statt:
Montag, den 18. Juli 2011 19.30 Uhr LinksTreff Georg Fröba Landgraf-Philipps-Anlage 32 in Darmstadt
Berichte
Anti-AKW Bewegung – Kampf gegen die Atommafia - Alternative Energiepolitik Diskussion mit Gernot Linhardt, DKP Gießen
Verschiedenes
Gäste sind willkommen!
Gast aus Caracas Die Genossin Modeira Rubio, Journalistin aus Venezuela, war zu Gast bei einer gemeinsamen Veranstaltung von Halkevi e.V. und der DKP Darmstadt. Über 50 Menschen hörten ihren Vortrag über die Situation der Frauen in Venezuela und die anschließende interessante Diskussion. Die Versammlung übermittelte dem erkrankten Präsidenten Hugo Chavez die besten Genesungswünsche und erklärte ihre Solidarität mit der weiteren Entwicklung der Revolution in Venezuela. Dank an die Übersetzerin Petra Wegener und den Freunden und Genossen von Halkevi e.V. für die großartige Bewirtung.
Das Sommerloch … … macht sich auch bei uns breit. Daher diesmal nur eine zweiseitige Ausgabe. Wir wünschen schöne Ferien und allen, die noch ihren Urlaub vor sich haben, sonnige Zeiten. Die Redaktion
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