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Die IG Metall in Baden-Württemberg Bezirksleitung Frank Stroh Pressestelle Stuttgart, 1. Februar 2000 IG Metall-Frauen: Gleiches Recht für alle im Berufsleben herstellen Die IG Metall-Frauen in Baden-Württemberg haben sich mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Aufnahme von Frauen in die Bundeswehr auseinandergesetzt. Sie stellen fest, dass es hohe Zeit ist, Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen auf allen Ebenen unserer Gesellschaft herzustellen. Gleichzeitig haben sie sich gegen die Instrumentalisierung des Urteils des Europäischen Gerichtshofes (EUGH) gewandt: "Wenn Männer, die ansonsten mit der Gleichstellung der Frauen nichts am Hut haben, plötzlich bei der Beschäftigung von Frauen bei der Bundeswehr "schwach werden", dann steckt dahinter Absicht", so Lilo Rademacher, die Sprecherin der IG Metall-Frauen in Baden-Württemberg, "die Absicht nämlich, den Wunsch von Frauen auf technisch anspruchsvolle Arbeitsplätze zur Legitimation der Bundeswehr generell zu missbrauchen." Der Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, Berthold Huber, führte aus: "Einen Zusammenhang zwischen dem Urteil und dem Ruf nach einer Einführung der Wehrpflicht für Frauen herzustellen, ist vollkommen fehl am Platz." "Mit einer Macho-Gleichstellung in den Militärmaschinerien haben wir nichts zu tun.", so die IG Metall-Frauen: "Wir wollen die Gleichstellung in Familie, Beruf und Gesellschaft." |
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