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Spekulation über Ursprung der Anthrax-Briefe in den USAHamburg, 28. Nov. (ap) Am Mittwoch sind Spekulationen in den Medien kursiert, wonach die Person, die die Milzbrand-Briefe in den USA verschickt hat, in einem amerikanischen B-Waffen-Labor tätig sein könnte. So erklärte Jan von Aken, ein deutscher B-Waffen-Experte, der als unabhängiger Beobachter an der Genfer B-Waffen-Konferenz teilnimmt, der Verdacht erhärte sich, daß die Sporen aus amerikanischen Beständen stammten. Die Milzbrand-Sporen der tödlichen Briefe kämen mit Sicherheit nicht aus dem Nahen Osten. Von Aken sagte, die Partikel in dem Umschlag, der an den demokratischen Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Tom Daschle, adressiert war, seien mit dem, Trocknungsmittel Silica versetzt worden. Dies deute auf die USA hin. Andere Länder wie der Irak verwendeten hingegen Bentonit. Wenn die genaue Zusammensetzung der zugesetzten Chemikalie eine andere wäre als die amerikanische, hätte Washington das schon längst bekannt gegeben. Neue Züricher Zeitung, 29.11.2001 |
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