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Die Welt muß handeln!Es ist großartig, wie mehrere Staaten dieser Welt, darunter auch Deutschland, sich für die Freilassung eines einzigen israelischen Besatzungssoldaten mit aller Kraft einsetzen. Israel hält mehr als 9800 Palästinenser in den seinen Gefängnissen fest.Darunter sind 450 Kinder und 150 Frauen. Wir haben nicht gehört, dass einer dieser Staaten seine Stimme so laut erhoben und die Freilassung der palästinensischen Gefangenen gefordert hätte. Die palästinensischen Freiheitskämpfer schlugen vor, den Besatzungssoldaten gegen alle gefangenen palästinensischen Frauen und Kinder auszutauschen. Die israelische Regierung lehnte diesen Vorschlag sofort ab und bestand darauf, den Besatzungssoldaten frei zu lassen. Der israelische Ministerpräsident Olmert erklärte vorgestern, er sei entschlossen, ungewöhnliche Mittel zur Befreiung des Besatzungssoldaten einzusetzen. Inzwischen begann Israel am Mittwoch eine große Aggression gegen die Palästinenser. Die Besatzungstruppen zerstörten Brücken und das einzige Kraftwerk im Gazastreifen. Die Wasserversorgung und die Stromversorgung wurden unterbrochen. Der Direktor des Kraftwerkes Mohamed El-Sharif sagte, dass infolge der Zerstörung der Haupttransformatoren des Kraftwerkes die Stromversorgung sechs Monte lang für mehr als 65% des Gazastreifens ausfallen werde. Die israelischen Besatzungssoldaten besetzen den palästinensischen Flughafen und nutzen ihn als Militärbasis. Die israelischen Angriffe haben großen Schaden eingerichtet. Die Welt schaut zu. Wo war diese Welt, als das kleine Mädchen Huda Ghalya ihre Familie durch israelische Geschosse am Strand von Gaza verlor? Hat die Welt dieses Mädchen nicht gesehen und nicht gehört, als sie die Leichname ihres ermordeten Vaters weinend umarmte? Wo bleibt die Weltöffentlichkeit, wenn tausende israelische Besatzungssoldaten tagtäglich die Palästinenser schikanieren, belagern, entführen und gezielt ermorden? Die Weltgemeinschaft muss endlich gerecht handeln und Druck auf Israel ausüben, damit es die UN-Resolutionen akzeptiert und respektiert, seiner Okkupation ein Ende setzt und die Verletzung der Menschenrechte an den Palästinensern einstellt. Der Weg zum Frieden besteht in der Anerkennung der Rechte des palästinensischen Volkes, nicht mehr und nicht weniger. Maher Fakhoury 29.06.2006 E N D E |
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