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Die Welt in der wir leben - Imperialismus am Beginn des 21. JahrhundertsDiskussionsveranstaltung mit Hans Heinz Holz
Ist der Imperialismus noch ein solcher, oder haben wir es mit einer neuen Epoche der Geschichte zu tun? Hat die Lenin'sche Analyse des Imperialismus noch Gültigkeit, oder müssen wir eine neue Theorie erarbeiten? Diese und weitere Fragen wurden während des Vortrags und der Diskussion behandelt. Die Welt und die Märkte sind unter den ökonomischen und militärischen Großmächten aufgeteilt. heute wie damals gilt: Eine Ausweitung des eigenen Einflusses ist nur durch Verdrängung der Konkurrenten möglich. Dies führt auch zu der bekannten Erscheinung, daß das angehäufte Kapital nicht mehr ausreichend in Produktionsausweitung investiert werden kann, da es ja an zusätzlichen Märkten fehlt. Dieses vagabundierende Kapital wurde und wird zunehmend in hochspekulativen Geschäften eingesetzt (von "investieren" kann man hier kaum noch reden). Wir erleben eine zum Dauerzustand gewordene Krise des Kapitalismus als ökonomische Krise, soziale Krise, Abbau demokratischer Mitsprache, Abbau des Bildungssystems, eine Sinn-Krise und Zukunfts-Unsicherheit. Eine Erkenntnis bleibt: Die Welt ist nach dem 11. September 2001 nicht anders geworden - die Imperialismus war von Anfang an nicht friedensfähig, Otto Schily plante auch schon vor den Terroranschlägen den Ausbau des Überwachungsstaates. |
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