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Abschlußerklärung der Konferenz vom 19.1.03 im Frankfurter GewerkschaftshausWir wollen den Krieg verhindernDer drohende Krieg gegen den Irak muss und kann verhindert werden. Die Welt hat dazu die Macht und die Instrumente. Es geht nicht um den Diktator und Völkermörder Saddam Hussein. Es geht um das Leben unschuldiger Menschen, um Elend und Zerstörung. Es geht um eine friedliche und gerechte Zukunft. Wir fordern eine deutsche UNO-Resolution, die zur Lösung der Probleme des Nahen Ostens nur auf politische und diplomatische Wege setzt und jede Form der militärischen Gewaltanwendung gegen den Irak ausschließt. Dies stünde in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz, dem Völkerrecht und der Charta der Vereinten Nationen. Eine friedliche Lösung unterstützen der Papst, die christlichen Kirchen und die Gewerkschaften sowie die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland.
Wir sind entschlossen, diesen Krieg zu verhindern. Sollte trotzdem der militärische Angriff erfolgen, so setzen wir uns dafür ein, dass in Betrieben, Verwaltungen und Schulen zu Mahnminuten aufgerufen wird. Außerdem werden Gewerkschaften und Friedensbewegung am Tag X in allen Städten zwischen 17 und 19 Uhr Kundgebungen, Demonstrationen und Mahnwachen der Friedensbewegung unterstützen. Frieden braucht Bewegung gegen den Krieg!Internationale Konferenz "Alternativen zu Krieg und Gewalt" am Sonntag, 19. Januar 2003 im Frankfurter Gewerkschaftshaus |
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