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In Vietnam nimmt die Zahl der Kriegsopfer zu - besonders unter KindernDrei Jungen und ein Mädchen wurden im Süden Vietnams bei der Explosion einer Granate in der Nähe der ehem. US-Militärbasis "Ninh Son" Anfang Dezember getötet und vier weitere Kinder wurden schwer verletzt, berichtete die britische Nachrichtenagentur Reuters. Tage zuvor war eine US-Fliegerbombe explodiert und hatte fünf Menschen getötet, einschließlich ein Ehepaar und zwei seiner Töchter. Eine Woche zuvor wurden drei Kinder von einer alten US-Panzermine in Tay Ninh zerfetzt und weitere sechs Kinder fielen in der Khanh Hoa Provinz einer Granate aus amerikanischer Herstellung zum Opfer. Seit dem Ende des Kriegs 19975 gibt jedes Jahr viele Dutzende solcher Vorfälle, denen hauptsächlich Kinder zum Opfer fallen, berichtete Reuters. Nur, im Westen erfährt niemand davon. Lediglich der Tatsache, daß die Zahl der Opfer ungewöhnlich hoch war, ist es dieses Mal zu verdanken, daß überhaupt ein Bericht über die Vorfälle von einer internationalen Nachrichtenagentur aufgegriffen wurde. Nur um von unseren großen Medien prompt ignoriert zu werden, die sich lieber darin üben, die Bevölkerungen der westlichen Industrieländer für neue Kriege zu begeistern. Die vielen Blindgänger sind Überbleibsel des völkermordartigen Vernichtungskrieges, den die Vereinigten Staaten über Jahrzehnte gegen Vietnam geführt aber letztendlich doch verloren haben. Aus Wut über die Niederlage hat die US-Regierung bis heute noch nicht die Pläne heraus gerückt, auf deren Grundlage amerikanische Soldaten früher ganze Landstriche dieses geschundenen Land vermint haben. Offiziell heißt es aus Washington, die Pläne seien verloren gegangen, erklärte mir Frau die Soziologin Ursula Nguyen, Vorsitzende des Vereins des in Berlin eingetragenen Vereins »Medizinische Hilfe für Vietnam«. In den verschiedenen Provinzen Vietnams gebe es im Monatsdurchschnitt nach wie vor zwischen 50 bis 60 Vorfälle, bei denn hauptsächlich Kinder durch Minen und Munition schrecklich verstümmelt werden. Ein ganz großen Probleme sind die Geburten schwerst behinderter Kinder durch die Dioxine, die in dem extrem gesundheitsschädlichen Entlaubungsgift Agent Orange enthalten waren, von dem die USA über 50.000 Tonnen über Vietnam versprüht hat. Das Gift hat bei vielen Menschen das genetische Erbgut verändert und so sind die Spätfolgen des Kriegs selbst bei den Neugeborenen sichtbar, die oft ohne Beine oder Arme oder sonst wie verkrüppelt zur Welt kommen. Der Verein »Medizinische Hilfe für Vietnam«. unterstützt daher vor Ort in Vietnam Krankenhäuser mit in Deutschland ausgemusterten, aber technisch generalüberholten medizinischen Geräten, wie z.B. Röntgen-, Ultraschall-, EKG- und anderen Apparaturen. Aber auch mit Krankenbette, Prothesen, Rollstühlen und sonstigem Spezialbedarf für verkrüppelte Kinder. Denn den Spätopfern des Kriegs gilt die besondere Aufmerksamkeit des Vereins, der sich zugleich um Waisenkinder kümmert, und dafür sorgt, sie anständig verpflegt werden und zur Schule gehen, einen Beruf erlernen oder studieren können. Ein weitere Schwerpunkt ist die Arbeit im Bereich der Lepra-, Haut- und AIDS-Kranken. Wenn es um die Hilfe für notleidende Menschen geht, hat sie überzeugte Kommunistin Ursula Ursula Nguyen keine Probleme, auch mit christlichen Stellen zusammen zu arbeite, was ihr und ihrem Verein »Medizinische Hilfe für Vietnam« was selbst der katholische Bischof von Saigon bereits schriftlich anerkannt hat. Da Vietnam von den großen Hilfsorganisationen weitgehend ignoriert wird, ist die Unterstützung des Vereins »Medizinische Hilfe für Vietnam« dringend geboten, denn hier kommt die dringend benötigte Hilfe direkt bei den Menschen an. Wer immer noch nicht weiß, was er zu Weinachten seinen Lieben schenken soll, wie wäre es mit der Kopie einer Überweisung für »Medizinische Hilfe für Vietnam«. Spendenkonto: Medizinische Hilfe für Vietnam e.V , Berliner Sparkasse, BLZ 10050000, Kto-Nr.: 1010003727, Vermerk: Agent Orange Kontakt: Ursula Nguyen, Clayallee 339 A, 14169 Berlin, Fax: 030-8027345, Sbg., den 20.12.01, Rainer Rupp |
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