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144 573 Dollar TageslohnLee R. Raymond war von 1993 bis Ende 2005 Chef des Ölkonzerns Exxon. Die "New York Times" berechnete jüngst, dass er während seiner 13-jährigen Amtszeit insgesamt mehr als 686 Millionen Dollar bekommen hat. Das macht ein durchschnittliches Jahresgehalt von rund 53 Millionen Dollar, geteilt durch 365 Tage einen "Tageslohn" in obiger Höhe. So die Rechnung des New-Yorker Weltblattes. Bei einer zu Grunde gelegten 7-Tage-Woche (ohne Urlaub!) und einem 12-Stunden-Tag wäre das ein Stundenlohn von über 12 000 Dollar! Dieser "Stundenlohn" hat die Exxon-Aktionäre, die wie alle Aktionäre ständig über zu hohe Löhne jammern und uns alle am liebsten 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag arbeiten ließen, keineswegs ärmer gemacht. Im Gegenteil: der Gesamtwert der Exxon-Aktien hat sich auf 375 Milliarden Dollar vervierfacht. Mit rund 13 Prozent durchschnittlicher Kurssteigerung pro Jahr haben die Aktionäre ganz heftig profitiert. Nicht nur bei Exxon, sondern auch bei den anderen Öl-, Gas-und Stromkonzernen und auch in unserem Land. Also liebe Mieter, Berufspendler, Gewerbetreibende und Energieverbraucher aller Länder: fragt nicht, warum die Energiekosten explodieren und wo euer Geld bleibt. Die "New York Times" weiß es. Ihr wisst es. Vereint können wir's ändern. |
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