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Stellungnahme aus aktuellem Anlass

Leser des Darmstädter Echos haben inzwischen wahrscheinlich schon mitbekommen, dass es in Reinheim derzeit eine gewisse Aufregung über einen musikalischen Beitrag von "Cabaret Paris" auf der diesjärigen Maifeier des DGB in Reinheim gab. Näheres dazu über die folgenden Links:

    * Artikel im Darmstädter Echo vom 15. Mai:       www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=747685     * Homepage der SPD Reinheim:       spdnet.sozi.info/hessen/dadieb/reinh/index.php?mod=content&menu=2916&page_id=4797       <spdnet.sozi.info/hessen/dadieb/reinh/index.php?mod=content&menu=2916&page_id=4797>     * Artikel im Regioblog Südhessen:       www.regioblog.de/index.php/archives/2009/05/15/dies-ist-satire-muss-man-dazusagen-in-reinheim/

Den Beitrag (wurde von Cabaret Paris ungefähr so gebracht wie in dem Video auf YouTube) findet man ebenfalls über den letzten Link - wer wirklich wissen will um was es geht, sollte dort mal 'reinhören.

Nachfolgend eine Erklärung der DKP Reinheim dazu:

"Ungeheuerliche Entgleisung"

"Wenn einige Sozialdemokraten durch einen musikalischen Beitrag mit dem Titel "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!" bei der DGB-Veranstaltung zum 1. Mai kaum begeistert sind, dann ist es ihr gutes Recht. Allerdings sollten sie dann auch dort und mit denen diskutieren und argumentieren, wo es hingehört", so Renate Grieger, DKP-Vorsitzende von Reinheim zu einem Artikel des "Darmstädter Echo" vom 15. 5. 09. Besser als ein nachträglicher Protest an die falsche Adresse wäre aber eine direkte Diskussion mit den Künstlern gewesen, die einem kritischen Wort niemals aus dem Weg gehen.

Unterschwellig wird mit dem Artikel im Darmstädter Echo suggeriert, dass anwesende Kommunistinnen und Kommunisten, die zugleich Gewerkschaftsmitglieder sind, für eine Gesangs-Darbietung verantwortlich sind. Damit macht die SPD, namentlich ihr Vorsitzender Jörg Rupp, Besucherinnen und Besucher für einen künstlerischen Beitrag verantwortlich. Doch niemals tragen Zuhörer im Saal die Verantwortung für den Beitrag von der Bühne. Aber offensichtlich scheint es um etwas anderes zu gehen.   Ausführlicher und deutlicher kann man es dann auch auf der SPD-Homepage nachlesen, wenn es heißt: "Will der DGB Reinheim wirklich nur für die DKP Position sprechen?" Dort heißt es, dass man wissen muss, "dass der DGB-Ortsverband Reinheim seit Jahrzehnten von Kommunisten geführt wird   und nur noch sehr wenige Sozialdemokraten mitarbeiten". Das ist genauso falsch, wie der im "Darmstädter Echo" genannte Veranstaltungsort.

Inhaltlich haben wir Kommunistinnen und Kommunisten viele Lehren aus der Geschichte gezogen. Es wäre zu wünschen, dass dies auch die Sozialdemokraten getan hätten. Wenn wir am Beispiel Reinheim bleiben, dann wissen Sozialdemokraten mit Geschichtskenntnissen, dass die DKP auch bei schwierigen Entscheidungen Gemeinsamkeit mit der SPD praktiziert hat.

Wem an einer auch besuchsmäßig guten Mai-Veranstaltung des DGB gelegen ist, der unterlässt auch zeitgleiche Parallel-Veranstaltungen. In früheren Zeiten war man unter SPD-Verantwortung auf dem Spachbrücker Schulhof am 1. Mai. Neuerdings eröffnet die SPD am 1. Mai die Grill-Saison. Aus Interesse an einer gemeinsamen starken Mai-Feier des DGB käme solches der DKP nicht in den Sinn.

Abschließend fordert Renate Grieger den DGB-Ortsverband Reinheim, auf ein klärendes Gespräch mit allen zu führen. Die DKP ist dazu bereit.

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