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FlugverkehrInternet-Kampagne gegen Billigflieger RyanairMit einer neuen Art von Kampagne macht die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF), der auch ver.di angehört, auf Missstände beim britischen Billigflieger Ryanair aufmerksam. Auf einer Internetseite (www.Ryan-befair.com) können Angestellte - notfalls anonym - ihren Ärger über das Unternehmen los werden und Kontakt zu Gewerkschaften aufnehmen. Ryan-Chef Michael O'Leary weigert sich, Gewerkschaften als Verhandlungspartner anzuerkennen. Es gibt weder Tarifverträge noch Betriebsräte. Beschäftigte, die einer Gewerkschaft beitreten wollen, riskieren den Arbeitsplatz. Die schwedische Luftfahrtgewerkschaft HTF wirft Ryanair vor, die Arbeitsgesetze im Land zu umgehen, indem Mitarbeiter/innen in Schweden an irischen Standorten gemeldet werden. So könne verlangt werden, zwölf Stunden am Tag oder 64 Stunden pro Woche zu arbeiten (gesetzlich: 38,5). Statt 25 Tage Urlaub gebe es nur 20. In Norwegen hat die zuständige Gewerkschaft zum Boykott von Ryanair aufgerufen. Aus: ver.di publik 10/2004 |
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