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DKP Frankfurt übt Solidarität mit den streikenden BauarbeiternAuf der Kreismitgliederversammlung der DKP Frankfurt am 20.Juni 2002 auf der über die Grundlagen eines Entwurfs für ein Parteiprogramm diskutiert wurde, wurde beschlossen am Samstag dem 22. Juni 2002 abends zu einer von drei bestreikten Großbaustellen zu fahren und eine Solidaritätserklärung abzugeben. Man traf sich im Parteibüro und fuhr dann mit Kaffee, Kaltgetränken und belegten Brötchen und der UZ zu der Großbaustelle am Westhafen, wo neben Bürogebäuden ein neues teures Wohngebiet entstehen soll. Dort traf die Delegation auf einige Kollegen, die bereits auf Ihre Ablösung warteten. Sowohl die Soli-Erklärung als auch die UZ wurden mit Freuden entgegengenommen und sofort gelesen. Einige Zeit später kam ein Bus von der Streikleitung, um einige auswärtige Kollegen abzuholen. Auch Ihnen wurde die UZ mitgegeben und die Solierklärung an die Frankfurter Streikleitung weitergegeben. Auch hier gab es freundliche Gespräche. Da für die abgeholten Kollegen keine Ablösung mitkam, blieben wir an diesem Streikposten mit einem Kollegen allein zurück und haben dann bis zur Ablösung dieses Kollegen um 22.00 Uhr mit ihm ausgeharrt. Als wir dann kurz nach 22.00 Uhr diesen Posten verließen, versicherten wir Ihnen nochmals, daß ein Teil von uns am Montag morgen um 5.30 Uhr vor Ort sein würden, um gemeinsam mit Ihnen diese Riesenbaustelle, auf der auch mit ausländischen Subunternehmen gearbeitet wird, gegen Streikbruch zu sichern. Barbara Lautermilch Unsere Solidaritätserklärung nachstehend:Frankfurt, den 21. Juni 2002 Liebe Kolleginnen und Kollegen, der Kreisvorstand Frankfurt der Deutschen Kommunistischen Partei sendet Euch seine solidarischen Grüße und möchte Euch versichern, daß wir solidarisch an Eurer Seite im Kampf um höhere Löhne und tarifvertragliche Absicherung der Arbeitsbedingungen stehen. Höhere Löhne gefährden keine Arbeitsplätze, wie ständig von den Unternehmern behauptet wird. Im Gegenteil mehr Geld bedeutet gesteigerte Kaufkraft, was wiederum zu mehr Beschäftigung führen kann. Euer Streik ist die Antwort auf die Provokation der Unternehmer, die durch Tarifflucht und Unterlaufen von Mindestlöhnen, in- und ausländische Kolleginnen und Kollegen gegeneinanderhetzen wollen, um die Arbeitsbedingungen aller noch weiter zu verschlechtern und die Ausbeutung zu erhöhen. Nur der gemeinsame Kampf aller für bessere Bedingungen auf dem Bau, wird die Unternehmer zu Zugeständnissen zwingen. Euer Streik wird den Abwehrkampf gegen verstärkte Ausbeutung stärken. Ihr kämpft nicht nur für Euch und nicht alleine. Mit solidarischen Grüßen Deutsche Kommunistische Partei Kreisvorstand Frankfurt i.A. Barbara Lautermilch Kreisvorsitzende |
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