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SPD-Stadtrat will Nachtfluggenehmigungen in Dortmund um 2000 Prozent erhöhenEin Denkmal der GlaubwürdigkeitDas Standbild heißt Ernst Prüsse und ist nebenbei SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Dortmund. Den Flughafenanwohnern in Aplerbeck, Asseln, Brackel und Wickede versicherte Prüsse, als Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Dortmund GmbH "stehe" er zum Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr, als wesentlicher Bedingung für die vom Stadtrat seinerzeit abgenickte Verlängerung der Startbahn. Im Stadtrat, wenige Tage später, "stand" er zum Antrag des Flughafenchefs Nunkesser (auch SPD-Mitglied), die Nachtfluggenehmigungen um 2000 Prozent zu erhöhen. Daß der Antrag inzwischen unter dem Druck der Proteste zurückgezogen werden mußte, kommentierte Prüsse so: "Sicherlich muß man auch mal einen Schritt zurück gehen, aber das heißt doch nicht, daß es für alle Zeiten so bleibt. Wir sollten ein Jahr abwarten, und wenn es dann der Betrieb erfordert, werden wir erneut darüber nachdenken." Unglaublich? Aber nein, das selbsternannte Glaubwürdigkeitsdenkmal sagt: Ein Nachtflugverbot in Dortmund gibt es gar nicht, sondern nur eine freiwillige Betriebszeitbegrenzung auf 6 bis 22 Uhr, mit "Ausnahmen". Daß der Flughafenchef die Ausnahmen von 24 im vergangenen Jahr auf 500 pro Jahr erhöhen und damit zum Normalzustand machen will, überging Prüsse ebenso wie sein CDU-Kollege Hovermann und OB Langemeyer. Daß in Hessen die SPD oder CDU glaubwürdiger sind, das glaubt doch wohl hier niemand! Infos aus der Homepage von: Linkes Bündnis Dortmund |
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