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Oktober ist auch heute!von Robert Steigerwald"Die heutige Furcht in England und anderen kapitalistischen Ländern bezieht sich nicht so sehr auf die sowjetischen Armeen als auf etwas viel Unangreifbareres, Mächtigeres und Gefährlicheres - auf die sowjetischen Ideen und die kommunistische Propaganda. Um dieser zu begegnen wird eine ständige und meist unwahre Propaganda in Umlauf gebracht, und die erstaunlichsten Geschichten über sowjetische Schurkereien kursieren." Jawaharlal Nehru in einem Brief an Indira. Leider kann man dies nicht mehr sagen, seit Gorbatschow und seinen Kumpanen existiert die Sowjetunion nicht mehr. Den Frieden in der Welt, den sie durch ihr ideologisches, politisches und militärisches Potential garantierte, mit dem sie die imperialistischen Räuber in Schach hielten, vermissen wir schmerzlich. Die Schüsse der Aurora hatten die russische Revolution eingeleitet. Viele Völker in der sogenannten Dritten Welt erkämpften sich infolge des Oktober Freiheit von imperialistischer und kolonialistischer Ausbeutung, die seit 1989/90 auch wieder gefährdet ist. Der Oktober zeigte vor aller Welt, sie ist veränderbar, nichts bleibt, wie es ist - das gilt auch heute! Und er bewies, dass es keiner Kapitalisten bedarf, um ein Land aus schwerster Rückständigkeit zu befreien. Auch dass es ein grundlegender Irrtum ist, die Weisheit eines Volkes komme nur aus den Reihen der oberen Zehntausend. Trotz unbestreitbarer Mängel und Fehler, Massen des einfachen Volkes rissen im Gefolge des Oktober ein Riesenreich aus dem feudal-reaktionären Schlummer, führten es in den Strudel der Weltgeschichte und dies so sehr, dass es fähig wurde, die bis dahin stärkste Militärkoalition der Welt zu zerschlagen. Die Angst der Reichen und Mächtigen dieser Welt sitzt ihnen auch heute noch in den Knochen. Das Quantum an Lügen und Hetze gegen die Oktoberrevolution, gegen die Sowjetunion, gegen die Kommunisten, gegen die Ideen und die Realität des Sozialismus ist womöglich gegenüber früher noch gesteigert worden. Bedeutet das nicht, Hauptaufgabe sei es, diese Ideen gegen alle Hetze und Verleumdung zu verteidigen und zu verbreiten? Es wird nicht möglich sein, die Massen vom ideologischen und politischen Gängelband des Kapitals loszureißen, ohne diese Arbeit zu leisten. Es sollte alles dafür getan werden, dem Kapital den Schrecken nicht nur vor den Ideen, sondern auch der Realität der für diese Ideen eintretenden Massen des arbeitenden Volks in die Knochen zu jagen. Niemand kann uns diese Arbeit abnehmen: Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun. |
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