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Der Bund der Vertriebenen in der deutschen NachkriegsgeschichteVortrag von Erich Später auf der Basis seines Buches "Kein Frieden mit Tschechien". Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland waren der BDV und seine Vorläuferorganisationen die wichtigsten Förderer der Reintegration der NS-Eliten auf allen Ebenen der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Über Jahrzehnte verfügten ehemalige NS- Aktivisten über großen Einfluss im BDV und seinen angegliederten Landsmannschaften. Sie bestimmten die westdeutsche Erinnerungspolitik in deren Zentrum vielfältige Formen des Gedenkens an die deutschen " Opfer" der Alliierten zelebriert wurden. Außenpolitisch weigerte man sich die Ergebnisse des 2. Weltkrieges zu akzeptieren und forderte die Revision der europäischen Nachkriegsordnung. In seinem Vortrag mit Diskussion, der am Donnerstag, den 10.11.2011 um 19:30 Uhr im Vereinshaus, Jahnstaße 31 in Erbach stattfindet, wird der Historiker, Journalist und Autor Erich Später auf zentrale Aspekte dieser Geschichte eingehen und auch die Konzeption der geplanten Ausstellung im "Deutschland-Haus" in Berlin thematisieren. Das Bündnis "Odenwald gegen Rechts" lädt gemeinsam mit dem DGB Odenwald alle Interessierten herzlich ein. Die Veranstaltung wird vom Odenwaldkreis unterstützt und Herr Oliver Grobeis, erster Kreisbeigeordneter, wird den Abend mit einem Grußwort eröffnen. Nähere Informationen finden Sie unter www.odenwald-gegen-rechts.de und 06061 969911. |
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