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Die RUHRKAMPFREVUE erzählt in Szenen und Liedernvon den Kämpfen der Arbeiter im Ruhrgebiet gegen einen Militärputsch ("Kapp-Lüttwitz-Putsch") vom März 1920.Erzählt von Generalstreik und bewaffnetem Kampf der ROTEN RUHRARMEE, die in wenigen Tagen die reaktionären Truppen aus dem Ruhrgebiet hinausdrängten, erzählt von den revolutionären Versuchen, in den Vollzugsräten einen demokratischen Alltag zu organisieren, erzählt aber auch von Verrat und Niederlage, nachdem die von der SPD geführte Koalitionsregierung wieder nach Berlin ins Amt zurückgekehrt war. Die Idee, an dieses Stück deutscher Geschichte zu erinnern, entstand, als Essen und das Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt 2010 gekürt wurde, aber dieses Kapitel der eigenen Geschichte übersah, vergaß oder nicht würdigen wollte. Dass wir diese RUHRKAMPFREVUE nun auch in anderen Landesteilen zeigen, verweist darauf, dass Generalstreik und bewaffnete Kämpfe 1920 in vielen Ecken des damaligen Deutschen Reiches stattfanden und auf diese Weise erinnert werden sollen. Unterhaltsam und berührend dargeboten durch HORSTsTheaterMaschin' - eine Gruppe von AmateurschauspielerInnen, die allesamt in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets als Arbeiter und Angestellte ihr Brot verdienen, professionell angeleitet von den Musikern (Jonas Körfer aus Köln, dessen Kompositionen, zusätzlich zu denen von Peter Janssens, am Piano umgesetzt werden von Suse Vöhringer) und der Regie (Eberhard Boeck aus Stuttgart, der auch den Text von Yaak Karsunke erweitert hat um Szenen und neue Liedtexte) www.ruhrkampfrevue.de |
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